Tarina Simone Sänger – Heilpraktikerin

#Schlafstörungen

Wechseljahre


Wechseljahre sind Wandeljahre:

  • Kinder gehen aus dem Haus, oft will der Lebensinhalt neu definiert werden
  • Möglicherweise Abschied vom Kinderwunsch
  • Geburt neuer „geistiger“ Kinder
  • Berufliche Stagnation und evtl. Neubeginn oder Veränderung
  • Körperliche Veränderungen


Wechseljahre

Diese große Wandelzeit im Leben einer Frau kann 10-15 Jahre umfassen oder sogar länger. Neben den oben erwähnten Veränderungen im Umfeld, machen vielen Frauen die körperlichen Symptome oft sehr zu schaffen, die sehr vielfältig sein können:

  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Plötzliche Gereiztheit, Traurigkeit
  • Nervosität und Unruhe
  • Herzrasen
  • Gewichtszunahme
  • Haarausfall (dünne Haare)
  • Menstruationsschmerzen / heftige Blutungen
  • Schweißausbrüche / Schwindel
  • Brustbeschwerden (Schmerzen oder Spannungsgefühle)
  • Scheidentrockenheit
  • Harnblasenschwäche (Inkontinenz), Harnwegsinfektionen
  • Erschlaffen der Haut

Früher wurden die körperlichen Beschwerden, denen in dieser Lebensphase oft die Umstellung des Hormonsystems zu Grunde liegen, mit der Hormonersatztherapie (HET) behandelt. Dies machen die meisten Ärzte heutzutage nach Berichten über zunehmendes Krebsrisiko nicht mehr. In der Naturheilkunde gibt es unterschiedliche Möglichkeiten die Symptomatik zu lindern oder zu beheben. Hierzu gehört auch die bioidentische Hormontherapie. Für Frauen in der Menopause ist sie ein wahrer Segen: Natürliches Progesteron sorgt für die Aktivierung der Knochenbildung. Östriol sorgt für bessere Schleimhäute, sowohl vaginal, wie auch bei trockenem Mund. Eine unruhige Blase beruhigt sich häufig, Blaseninfekte werden reduziert.

Nicht zu Letzt ist die Untersuchung der Schilddrüsenhormone wichtig. Die in der Menopause häufig auftretende Schilddrüsenunterfunktion wird durch absoluten Progesteronmangel verursacht und ist somit relativ leicht zu therapieren.

Gerne berate ich Sie auch über die körperliche Symptomatik hinaus.

Schilddrüse

SchilddrüseDie Schilddrüse – dieses kleine, schmetterlingsförmige Organ in unserem Halsbereich – hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Oft sind Symptome bei Erwachsenen nicht gleich eindeutig einem Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone zuzuordnen und es vergeht viel Zeit bis zur eindeutigen Diagnose.

Hinweise auf eine Unterfunktion:
Betroffen klagen über Müdigkeit, Antriebsarmut, gesteigertes Schlafbedürfnis sowie Gedächtnisstörungen. Sie frieren häufig, leiden an Verstopfung und deutlicher Gewichtszunahme. Die Haut ist trocken, kühl und blass, Haare und Nägel sind brüchig. Neben Wassereinlagerungen (z. B. an den Augenlidern) treten bei Frauen oft Menstruationsstörungen auf. Der Puls ist langsam und die Muskelreflexe sind geschwächt.

Hinweise auf eine Überfunktion:
Hierzu zählen unter anderem Gewichtsabnahme trotz unverändertem oder sogar gesteigertem Appetit, Haarausfall, verstärktes Schwitzen, Wärmeintoleranz sowie eine warme, feuchte Haut. Bei einigen Patienten treten Durchfälle auf. Bei Frauen können Zyklusstörungen auf eine Schilddrüsenüberfunktion hindeuten. Ebenso können eine Erhöhung der Herzfrequenz auftreten und der Einfluss der Schilddrüsenüberfunktion auf das Zentralnervensystem äußert sich mit gesteigerter Nervosität, Rastlosigkeit, Zittern, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.

Hashimoto-Thyreoiditis
Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung und zählt zu den häufigsten Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion. Es kommt zur Bildung von Antikörpern, die sich gegen das körpereigene Schilddrüsengewebe richten und es zerstören. Dadurch ist die Schilddrüse entzündet (chronisch-lymphozytäre Thyreoditis) und kann nicht mehr richtig funktionieren. Sie verläuft individuell sehr unterschiedlich, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Sie entwickelt sich oft schleichend mit vielen uncharakteristischen Beschwerden, die gerade zu Beginn der Erkrankung nur schwer zu erfassen sind.

Morbus Basedow
Der Morbus Basedow ist ebenfalls eine Autoimmunerkrankung, hier ist aber eine Überfunktion der Schilddrüse der Fall. Das Vorkommen ist seltener als die Hashimoto-Thyreoiditis.